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Alles, was Du über eine Saftkur wissen musst

Alles, was Du über eine Saftkur wissen musst

Hanna Gillwald

Wir – Hanna und Laura – haben uns getraut und eine 3-tägige Saftkur von Kale&Me gemacht. Generelles dazu, wie es uns ergangen ist und ob wir es nochmal machen würden, erzählen wir Dir hier:

Was ist eine Saftkur?

Die Säfte einer Saftkur bestehen ausschließlich aus rohem, kalt gepresstem Obst und Gemüse und sind daher sehr nährstoffreich mit vielen Vitaminen und Mineralien. Über den Tag verteilt nimmt man ausschließlich sechs Säfte à 320 ml im Abstand von ca. zwei Stunden zu sich. Ihr habt die Wahl, denn meist gibt es 3,5,7 Tageskuren.

Warum eine Saftkur? 

Stress im Alltag, vielleicht auch eine ungesunde Ernährung – wer kennt es nicht? Die Saftkur gönnt Deinem Körper eine Auszeit und ist der ideale Einstieg in eine Ernährungsumstellung. Während einer Saftkur ersetzen 6 Säfte am Tag Deine feste Nahrung. Durch das Saftfasten wird der Körper entlastet und kommt somit wieder in Balance.

Vorbereitung

Vor einer Saftkur solltest Du idealerweise 1-2 Entlastungstage einplanen, in denen Du Deine Ernährung entsprechend umstellst. Außerdem wird empfohlen, bereits eine Woche vor der Kur auf Alkohol, Kaffee & Zigaretten zu verzichten. Zusätzlich zur Saftkur erhältst Du von Kale&Me einen Leitfaden, in dem alle Tipps & Tricks zusammengefasst sind.

TAG1 – Hanna:
Let’s do it! Ich bin voll motiviert in den Tag gestartet und war gespannt, wie mein Körper auf die Saftkur reagieren wird. Am Vormittag gab es die ersten beiden Säfte für uns. Zusätzlich habe ich bereits vor der Mittagspause 2,5 Liter Wasser sowie Kräuter- und Früchtetee getrunken. Es ging mir sehr gut, allerdings machten sich leichte Kopfschmerzen bemerkbar, die mich den restlichen Tag begleitet haben. Kopfschmerz ist die häufigste Nebenwirkung einer Saftkur und genau genommen ein gutes Zeichen, da sich die Umstellung im Körper bemerkbar macht. Nachmittags gab es drei weitere Säfte für uns und ich war überrascht, dass ich überhaupt keinen Hunger hatte. Geschmacklich waren alle Säfte sehr erfrischend und haben gut geschmeckt. Abends Zuhause angekommen habe ich mir zusätzlich zum letzten Saft zwei Becher Brühe zubereitet, da ich Lust auf einen herzhaften Snack hatte. Schon um 20:30 hat mich die Müdigkeit gepackt und ich bin eingeschlafen.

TAG2 – Laura:
Mein Hunger am 1. Abend war wirklich schlimm, sodass ich viel Tee getrunken habe und früh schlafen gegangen bin. Deshalb habe ich mir heute vorsichtshalber eine Banane mit zur Arbeit genommen. Noch vertraue ich meinem Körper nicht, dass er die Kur durchhält. Nach den Säften am Vormittag war der Hunger so gut wie gestillt. Die einzige Nebenwirkung: Mir ist kalt! Das ist eine ganz natürliche Nebenwirkung, da der Körper entgiftet und ich nun schon den 2. Tag auf Koffein verzichte. Am Abend zu Hause verspüre ich nicht so einen großen Hunger, wie am Tag zuvor. Ein Erfolgserlebnis! Auch heute bin ich früh müde und verabschiede mich um 21:00 Uhr ins Land der Träume.

TAG3:
Während es Laura von Tag zu Tag besser ging, war Tag 2 der schwierigste Tag für mich. Ich bin abends mit Kopfschmerzen & Frieren ins Bett gegangen und damit auch an Tag 3 erwacht. Außerdem habe ich nonstop an Essen gedacht. Tatsächlich entwickelte sich der letzte Tag dann aber doch zum besten Tag. Wir waren topfit und das Gefühl von Stolz & Motivation überwog allem anderen! Als ich abends meinen letzten Saft getrunken habe, war ich fast ein bisschen enttäuscht, dass es letztendlich doch so schnell ging. 😀

Der Tag danach: 

Nach einer Saftkur sollte man seinen Körper langsam wieder an feste Nahrung gewöhnen und leichte Kost zu sich nehmen. Zum Frühstück gab es für uns eine Banane und Tee. Zum Mittag haben wir uns eine leckere Kartoffelsuppe mit Rote Beete und einen kleinen Salat mitgebracht. Wir haben unser Mittag richtig genossen und hatten das Gefühl, noch nie so lecker gegessen zu haben. Auch an den Folgetagen haben wir besonders auf unsere Ernährung geachtet.

Wie hast Du Dich gefühlt?

Laura: Ich war so stolz auf uns, die Kur durchgehalten zu haben. Von Tag zu Tag wurde es leichter. Natürlich habe ich mich dennoch wieder aufs Essen gefreut, nur so richtige Gelüste habe ich nicht verspürt. Durch die gesunde Ernährung möchte man diese automatisch weiterführen und hat Lust auf Salat und Ofengemüse, anstatt auf Pizza und Burger. Cooler Nebeneffekt: Ich habe in der Kur knapp 3 Kilo verloren, keinen Blähbauch oder Völlegefühl verspürt und meinem Körper einfach etwas Gutes getan 🙂 Ich könnte mir vorstellen, damit jetzt jeden Frühling zu starten, um ein bewusstes Gefühl zu meinem Körper und eine gesündere Ernährung einzuleiten!

Hanna: Allein für das mega Gefühl danach, hat sich die Saftkur schon gelohnt. Ich habe mich richtig fit gefühlt und war unglaublich stolz, dass wir es durchgezogen haben. Mir hat besonders geholfen, dass Laura und ich uns gegenseitig motivieren konnten und dasselbe “durchgemacht” haben, so sind mir die drei Tage, vor allem im Büro, ziemlich leichtgefallen! Für mich war die Saftkur der perfekte Start in eine bewusstere Ernährung und ich spüre, dass mein Körper entlastet wurde. Das war definitiv nicht meine letzte Saftkur! Mein persönlicher Tipp: Nimm Dir abends etwas vor. Ob es ein Beauty-Abend oder ein Spaziergang ist, Ablenkung ist sehr hilfreich!

Du möchtest live sehen, wie es uns ergangen ist? Auf Instagram haben wir die 3 Tage in unserer Story begleitet und dafür ein Instagram-Highlight erstellt.

Was tun mit all den leer getrunkenen Flaschen?

Das Hamburger Start-Up Kale & Me bietet mit ihrem Projekt “Kalecycling” an, dass die Flaschen zurückgesendet werden können, um sie zu recyceln.

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